Integration:

Für uns bedeutet Integration

Unter integrativer Erziehung versehen wir das gemeinsame Spielen, Lernen und Zusammenleben von Kindern mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Grenzen, die sie auf Grund ihrer Persönlichkeit oder Herkunft, ihrer Entwicklung und Behinderung mitbringen. Jedes Kind mit Behinderung hat im Rahmen des § 39 BSHG ein Recht auf individuelle Förderung.
Gefördert werden insbesondere die Sprachentwicklung, Fein- und Grobmotorik, Wahrnehmung, das Sozial– und Spielverhalten sowie die Kognition.
Wir praktizieren schwerpunktmäßig die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf (von Behinderung bedrohte Kinder oder Kinder mit Behinderungen).
Im heilpädagogischen Bereich ist es unser Ziel, jedes Kind unter Berücksichtigung seiner Persönlichkeit und seiner besonderen Fähigkeiten individuell ganzheitlich zu fördern.
Durch die Alters- und Geschlechtsmischung, die vorbereitete Umgebung und den strukturierten Tagesablauf wird eine Fülle von Lernerfahrungen für das Kind möglich.
Wir praktizieren schwerpunktmäßig die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf (von Behinderung bedrohte Kinder oder Kinder mit Behinderungen).
Wir suchen Einblick in den kindlichen Lebensbereich, z.B. über aufsuchende Elternarbeit, Hausbesuche, wenn nötig, wird ein Dolmetscher zur besseren Verständigung hinzugezogen. Alle Familienmitglieder können zu dem Kontaktaufbau mit evtl. anderen Therapeuten, Kindergärten oder Schulen einbezogen werden. Eltern können nach Terminabsprache einen Hospitationstermin vereinbaren. Der anschließende Austausch rundet die Hospitation ab.

Alle Kinder lernen:

  • Alle Kinder erleben: Es ist normal, anderes zu sein.
  • Alle Menschen sind verschieden.
  • Alle haben Fähigkeiten, Schwächen und Grenzen.
  • Sie lernen, sich und ihre Verschiedenheit zu respektieren und umsichtig auf andere zu achten.
  • Sie werden angespornt und unterstützt, ihre Möglichkeiten und Grenzen zu erweitern.
  • Sie streiten und lernen Konflikte zu lösen.
  • Die Kinder mit besonderem Förderbedarf lernen, sich in der Welt der Nichtbehinderten zurechtzufinden und zu behaupten. Sie erleben zugleich einen Schonraum und die Realität.

Wir haben Plätze für Kinder mit:

  • Körperlichen und geistigen Behinderungen
  • Defiziten in der Sprachentwicklung
  • Beeinträchtigung in der Wahrnehmungsverarbeitung
  • schwerst mehrfach Behinderungen
  • Entwicklungsverzögerungen oder -defiziten
  • sozial-emotionalen Beeinträchtigungen
  • chronischen Krankheiten