Logopädie:

Integrative Logopädie, ist eine Integrationswissenschaft mit Interdisziplinärer Ausrichtung.

Sprache ist eine komplexe Leistung. Grundlagen der Sprache sind nicht sprachliche Leistungen wie

  • Wahrnehmung (fühlen, sehen, hören, riechen schmecken),

  • Bewegungsentwicklung,

  • Sozialverhalten,

  • Intelligenz und

  • Emotionale Entwicklung.

Die Interaktion und die Reife des Kindes entwickeln sich zum Teil zeitlich parallel oder aufeinander aufbauend.

Eine Sprachstörung bezieht sich immer auf eine Störung im nicht sprachlichen Bereich.

Ist die Lautbildung betroffen, begünstigt dies Abweichungen auf der Ebene der Wortbildung und des Wortverständnisses. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Satzbildung und das Sprachverständnis. (Grohnfeld). Durch dieses Zusammenwirken müssen störungsübergreifende Verfahren in die logopädische Behandlung einfließen.

Dies geschieht z.B. durch die Schulung bzw. Interaktion

  • der Wahrnehmung (sehen, hören, fühlen..),

  • der Grob- und Feinmotorik,

  • der Konzentration und

  • der Merkfähigkeit

  • unter Einbeziehung von Spieltherapie.

  • Entspannungstechniken und Elternberatung.

Bei körperbehinderten Kindern ist die Aufnahme, Verarbeitung und Weitergabe über die Sinnesorgane (hören, sehen, fühlen..) und die Bewegungsentwicklung die Basis, damit die logopädische Behandlung im Bereich der Mundmotorik, der Artikulation und der Kommunikation sinnvoll durchgeführt werden kann.

Die Sprachtherapie erfolgt in Einzeltherapie mit ganzheitlichem Ansatz sowie in Gruppensituationen wie z.B. Psychomotorik mit Sprachhandlung oder dem Gartenprojekt.