Organisation:

KiTa Heidepänz
Kosten / Rechtliche Grundlagen
Elternarbeit
Team
Veranstaltungen / Feste
Elternrat
Küche
Sonstige Angebote
Verein
Bildungsdokumentation

Die KiTa "Heidepänz":

In unserer integrativen und heilpädagogischen Kindertagesstätte werden in zwei Tagesstättengruppen jeweils zehn nicht behinderte und fünf nach Art und Schwere unterschiedlich behinderte bzw. von Behinderung bedrohte Kinder zwischen dem dritten Lebensjahr und dem Schuleintritt betreut, sowie zwei heilpädagogische Gruppen mit 8 Kindern.

Es ist wichtig, in dieser Zeit die Kinder in ihren individuellen Entwicklungsprozess zu unterstützen. Eine Atmosphäre der Geborgenheit und Sicherheit sowie Raum, Zeit und Struktur sollen ihnen ermöglichen, sich zu orientieren und auszuprobieren und ihre Persönlichkeit ganzheitlich, d.h. mit Körper, Geist und Seele, zu entwickeln. In diesem ganzheitlichen Prozess sind für uns insbesondere vier Bereiche von besonderer Bedeutung: die emotionale, die soziale, die motorische und die kognitive Entwicklung.

In den von uns praktizierter Montessori-Pädagogik und der Integration sehen wir einen guten Weg, dem Erziehungs- und Bildungsauftrag, der uns vom Gesetzgeber übertragen wurde, gerecht zu werden.

Die Kernzeit ist von 08:30 Uhr bis 15:00 Uhr. Die Kinder können zwischen 07:30 Uhr und 08:30 Uhr gebracht und sollten zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr (Montag bis Donnerstag), bzw. 16:00 Uhr (Freitag) abgeholt werden.
Die KiTa ist lediglich während der Sommerferien drei Wochen, sowie zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.
Während der Osterferien und den Herbstferien werden Notgruppen für Kinder berufstätiger Eltern angeboten.

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Bildungsdokumentation:

Die Bildungsdokumentation findet in Form eines Entwicklungsbogens statt, der 1 x jährlich mit den Eltern besprochen wird. Im behinderten Bereich werden auf das Behinderungsbild abgestimmte Bögen verwendet.

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Kosten / Rechtliche Grundlagen:

Das GTK, welches zukünftig durch das KiBiz abgelöst wird, bildet die Grundlage unserer Arbeit. Die Elternbeiträge, der nichtbehinderten Kinder, die an das Jugendamt geleistet werden müssen, richten sich nach der Einstufung in der Einkommenstabelle der Stadt Troisdorf.
Die Elternbeiträge der behinderten Kinder werden über die Eingliederungshilfe des Kreissozialamtes abgerechnet.

Die Kosten die daraus entstehen, dass Kinder die Tagesstätte des Vereins besuchen, stellen sich wie folgt dar:

  • Mitgliedsbeitrag mindestens 3,-- € pro Monat.
  • Elternbeiträge pro Kind 50,-- € / zur Zeit ausgesetzt
  • Essenbeitrag 60,-- € im Monat. (Darin enthalten sind Frühstück, Getränke und Imbiss.)
  • 15 Pflichtstunden pro Familie im Kindergartenjahr; für nicht geleistete Stunden 10,-- € pro Stunde
  • Umlage 25,-- € im Jahr zu zahlen im August (Osterkörbchen, Martinswecken, Laternen, Nikolausstrumpf, Theaterbesuche, Ausflüge, etc.)
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Unser Team:

Ganztags werden 50 Kinder betreut und gefördert. Diese sind aufgeteilt auf je zwei heilpädagogische und zwei integrative Gruppen. Alle Gruppen arbeiten nach dem pädagogischen Ansatz von Maria Montessori. Neben den Einzeltherapien (Krankengymnastik. Ergotherapie und Sprachtherapie) bieten wir verschiedene Gruppenübergreifende Angebote an:
Psychomotorik - Entspannung - Schwimmtherapie - Snoezelen.

Für die Organisation der Einrichtung sind verantwortlich:


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Frau Berger
(Leiterin)
Frau Meldau
(pädagogische Fachkraft und zusätzlich stellvertretende Leiterin)
Kornelia Wegner

Bürokraft

Lucia Dobslaw

  • Ausbildung zur Erzieherin in Köln - Klosterstraße
  • 3 Jahre gearbeitet im sozialen Brennpunkt in Köln
  • seit Okt. 2003 bei den Heidepänz in der Elefantengruppe
    -> Ergänzungskraft
  • seit April 2006 Gruppenleitung in der Elefantengruppe
Anika Roth
  • 2004 Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin erfolgreich beendet
  • verschiedene Praktikas in der Ausbildung, z.B.
    • Heim für schwerstmehrfach behinderte Kinder
    • Heim für geistig behinderte Jugendliche und Erwachsene
    • integrativer Kindergarten
    • Altersheim für behinderte Menschen
  • 2004-2006 Einzelbetreuung für ein schwerstmehrfach behindertes Mädchen in einem integrativen Kindergarten
  • seit dem 01.06.06 bei den Heidepänz in der Elefantengruppe ->Ergänzungskraft
Waltraud Palka-Brungs
  • 1994 Ausbildung zur Erzieherin beim Erzbistum Köln
  • 3,5 Jahre gearbeitet in einem Hort in Much
  • seit Januar 2002 Gruppenleitung Bärengruppe
  • 2005 Montessori-Diplom
Rita Jerabeck

Ergänzungskraft Bärengruppe

Angelika Köppel

Leiterin Nilpferdgruppe

Anja Schwerdter
  • FSJ an der KB-Schule in Wiehl
  • Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin am RWB Bonn
  • Praktikum in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung
  • Praktikum in einem Heim für erziehungsschwierige Jugendliche
  • Betreuung einer körperbehinderten Frau
  • Anerkennungsjahr in der Nilpferdgruppe
  • Sommer 06: Ausbildung erfolgreich beendet
  • Seit August 06: Ergänzungskraft und Heilerziehungspflegerin in der Nilpferdgruppe
Julia Nischang

Leiterin Igelgruppe

Astrid Weber

Ergänzungskraft Igelgruppe

Vanessa Hübner
  • 2000 Staatsexamen zur Ergotherapeutin
  • 2000 - 2004 Kölner Praxis für Ergotherapie
    Tätigkeitsbereiche: Neurologie, Pädiatrie, Psychiatrie, Orthopädie, Chirurgie
    Praxisinterne Fortbildungen:
    - sensorische Integration
    - Feldenkrais
    - Bobath
    - Affoeter
    - Fasciale Orale Trakt Therapie
  • seit Oktober 2004 bei den Heidepänz
  • Juni 2007 Ausbildung zur Kursleiterin in Kindermassage
  • ab Januar 2008 Elternkurse in der KiTa

Ergotherapeutin

Kerstin Hürth

Physiotherapeutin

Annette Dietmann-Rosenow

Motopädin

Ulla Satzinger

Küchenfee

Verena Höffer

Praktikantin

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Unsere Küche:

Unsere Kinder werden jeden Tag von Frau Satzinger - vollwertig - bekocht.
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Elternarbeit:

Um unsere Ziele und Aufgaben bezüglich der Elternarbeit erfüllen zu können, bedarf es einer vertrauensvollen und intensiven Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieher, Träger sowie den Kooperationspartnern, den Schulen und anderen Institutionen.

Die Elternarbeit soll aus folgenden Punkten bestehen:

  • Elternrat
  • Konstruktive Elternarbeit
  • Rat der Tageseinrichtung
  • Pflichtstunden Ausschuss/Bildung von Arbeitsgruppen
  • Elternabende, ca. 4 x im Jahr
  • Elternfrühstücke, ca. 8 x im Jahr
  • Oma Opa Frühstück
  • Hausbesuche
  • Elternsprechtag
  • Hospitationsangebote in den Gruppen und bei den Therapeuten
  • Flohmärkte 2 x im Jahr
  • Weihnachtsmärkte
  • St. Martinsumzug mit gemütlichem Beisammensein
  • Elternsprechtag zur Bildungsdokumentation
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Der Elternrat:

Bärengruppe

Frau Eder
Frau Yenersoy

Igelgruppe

Frau Reinartz
Frau Breuer

Nilpferdgruppe

Frau Korfmacher
Frau Schlimbach

Elefantengruppe

Frau Hackert
Frau Schulz

Sprecherin des Elternrates, sowie Vertreterin

Frau Hackert
Frau Breuer
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Veranstaltungen / Feste:

Im Kindergartenjahr werden in der Regel folgende Veranstaltungen ausgerichtet:

Gemeinsame Feste:

  • Sommer- und Herbstfest
  • Flohmärkte
  • St. Martin
  • Adventeinklang
  • Weihnachtsmärkte

Feste auf Gruppenebene:

  • Nikolaus- / Weihnachtsfeier in der Tagesstätte
  • Karnevalsfeier (Weiberfastnacht)
  • Schulkinder Abschlussfest
  • Schulkinderausflug
  • Grillen auf Gruppenebene
  • Verkehrserziehung
  • Ausflug zur Feuerwehr
  • Theaterbesuche
  • Geburtstagsfeiern/Jubiläen
  • Ausflüge in die nähere Umgebung

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Sonstige Angebote:

  • 1 x wöchentlich Schwimmen
  • 3 x wöchentlich Psychomotorik Gruppen
  • 1 x wöchentlich Spielgruppe für die Kinder die im Sommer aufgenommen werden. (In der Zeit von März bis Ende Juli)
  • Freitags findet zum Wochenabschluss ein gemeinsamer Singkreis statt
  • Externe Sprachtherapie für nicht behinderte Kinder
  • In Planung, eine Kindergruppe unter 3 für behinderte Kinder die ca. 1- bis 2 mal wöchentlich in den Räumen des Stadtteilhauses Spich stattfinden wird.
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Vereinsgeschichte:

Ein Elternverein vom Anfang bis heute

Im Jahr 1995 begeht der Verein zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter Kinder und anderer Körperbehinderter im Siegkreis e. V sein.

35jähriges Bestehen

Wir haben als erster Verein und bis heute allein im Siegkreis (rechtsrheinisch) für körperbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder stets großartiges Engagement gezeigt und bedeutende Hilfe geleistet. Mit Stolz blicken die Eltern auf bisherige Leistungen zugunsten der Kinder für eine bessere Zukunft zurück. Dabei ging es ihnen nie um große repräsentative Projekte, sondern sie blieben bis auf den heutigen Tag der ursprünglichen Idee des Elternvereins verpflichtet. Unser Gruß und Dank gilt zunächst den Gründungsmitgliedern, den Mitgliedern sowie Mitarbeitern und den vielen ehrenamtlichen Helfern in den 35 Jahren unseres Bestehens.

Am Anfang stand eine kleine Gruppe betroffener Eltern zusammen, um ihr Ziel, die Lebensbedingungen ihrer körperbehinderten Kinder zu verbessern.

Im Herbst 1968 wurde mit Unterstützung der Stadt Sankt Augustin, insbesondere der damaligen Sozialarbeiterin. Frau Föcking, mit elf Eltern der Verein gegründet. Mit initiiert wurde die Gründung durch Frau Diesterkamp und Frau Demel und den Therapeuten der Frühförderung des DRK Bonn. So ergab es sich, dass mit der Wahl des ersten Vorstandes Herr Luhmer, 1. Beigeordneter und Herr Wilfried Wessel, Sozialdezernent der Stadt Sankt Augustin, den Vorsitz des Vereins übernahmen.

Im Herbst 1971 wurde dann die Kindertagesstätte in Troisdorf-Altenrath in Betrieb genommen.

Hervorzuheben ist hier die Unterstützung durch Herrn Matthias Dederichs, Beigeordneter, und Herrn Gerhardus, Stadtdirektor der Stadt Troisdorf. Ebenfalls erfolgte starke Unterstützung durch Herrn Jaax (Bürgermeister) und Herrn Ludwig, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Troisdorf. Diese Personen sind nur exemplarisch aufgeführt. Würden wir alle Menschen aufführen, die uns beim Aufbau der Tagesstätte unterstützt haben, wäre dieses Heft zu klein.

Mit sechs Kindern, und zwar als erste Gruppe, wurde begonnen. Die erste Leiterin Frau Ariane Walcha, war Beschäftigungstherapeutin mit Bobathzusatzausbildung. Dies war für die damalige Zeit ein Glücksfall. Ebenfalls war zu Beginn mit Frau Weißbrodt eine engagierte Krankengymnastin im Team. Auf der pädagogischen Seite waren Frau Peters und Frau Jerabek, die heute noch unsere Mitarbeiterin ist, tätig.

Schon nach drei Monaten wurde die zweite Gruppe eröffnet. 1976 erfolgte der Ausbau der Tagesstätte Altenrath, so daß eine dritte heilpädagogische Gruppe eröffnet werden konnte. 1985 wurde dann eine heilpädagogische Gruppe in eine integrative Gruppe mit zehn nichtbehinderten und fünf behinderten Kindern umgewandelt. 1989 wurde mit einem weiteren Ausbau der Platz für die zweite integrative Gruppe geschaffen.

Heute werden in zwei heilpädagogischen Gruppen und zwei integrativen Gruppen 26 teils schwerstmehrfachbehinderte und 20 nichtbehinderte Kinder ganztags gefördert. Eingliederung bedeutet mehr Gemeinschaft zwischen Behinderten und Nichtbehinderten. Sie will Beziehungen, die uns menschliche Begegnungen schenken und schwere wie frohe Stunden teilen lassen, fördern. Außer der recht schwierigen Tagesarbeit ist noch hervorzuheben, dass von Beginn an jährliche Ferienfreizeiten durchgeführt wurden. Dies war vor Jahren eine Seltenheit und diente einer Erholungsphase für die jeweiligen Eltern.

Der Elternverein, der auch heute noch Träger der Einrichtung ist, ist gleichzeitig Gesellschafter an dem Wohnheim für Schwermehrfachbehinderte in Bonn-Beuel. Der bisher mit Erfolg geführte Kindergarten wird überwiegend finanziell und in der Beratung vom Landschaftsverband Rheinland unterstützt. Die Finanzierung der jährlichen Betriebskosten von ca. DM 1.4 Mio. werden durch den Landschaftsverband, durch die Stadt Troisdorf, durch Spenden und Mitgliedsbeiträge sowie bestimmte Verkaufsaktivitäten und Feste gesichert.
Dem Verein wünscht der jetzige Vorstand für die Zukunft weiterhin erfolgreiches Wirken und dankt allen Mitgliedern und Helfern für ihre beispielgebenden Leistungen.

Der Vorstand

Hr. Unterkötter      P. Hoscheid


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